Thomas Leon Heck

Ein dramatisches Leben, Sterben und Nachwirken

Der Maler und Lithograph Peter Busch wurde am 24.5.1813 in Bonn geboren. Er studierte in Düsseldorf an der Kunstakademie: „Schadow erteilt ihm das beste Lob.“ (A.W. Schlegel an Friedrich Tieck am 1.11.1830). 1841 nahm er sich in Stuttgart das Leben, kurz vor seinem Geburtstag. In seinem gedruckten Nachruf, 1841 verfasst von dem Malerkollegen Friedrich Müller (1801-89) und von Gustav Friedrich Nord (= Correck) wird er als Sohn des August Wilhelm Schlegel bezeichnet, der einer der führenden... mehr⇢

Schulbücher

haben natürlich eine besondere bedeutung im leben von lesenden. Ziemlich stolz war ich, dass ich in meiner französisch-grammatik schon mit 17 einen fehler entdeckte und viel später der berühmte eibl-eibesfeldt, der in meinem biobuch besprochen wurde, mit mir korrespondiert hat. Der verfasser meiner schul-literaturgeschichte wurde später mein kunde, bei dem verfasser meines deutschbuchs habe ich seinen nachlass bewertet. gerade hatte ich ein schulbuch in der hand, von einem ehepaar verfasst,... mehr⇢

Heckmans scheinbare allwissenheit

ich taxierte mal die kunstsammlung eines geldinstituts. Davor stand ein müllcontainer, in dem einige werke schon gelandet waren. ich fragte, ob ich sie mitnehmen dürfe, zumal ich den künstler persönlich kannte. Wenige tage später bot mir ein kunde im laden 1 werk desselben künstlers an. Ich sagte ihm auf den kopf zu: „das haben Sie aus dem container der ...“. er sah mich an wie ein gespenst und gestand.

immer wieder schiller

aus dem nachlass einer frau bekam ich einen handschriftliche lebenslauf herein: die mutter der frau war hausmädchen beim sohn schillers gewesen. für mich eine herrliche entdeckung, die sich aber nur mit mühe für ein paar € ans kreisarchiv calw verkaufen ließ. als ich tags darauf einem anrufenden kunden dies mitteilte, sagte er, das hätte er auch erworben, da der schillersohn auch an dem ort gelebt hatte, an dem der kunde bürgermeister war. der kunde wiederum ist erwähnt in einem buch von... mehr⇢

Javier Marías

in der Wohnung von Javier Marías hängt ein Ölbild des deutschen Malers Paul Keller-Reutlingen, eine Flusslandschaft bei Nacht. Das mysteriöse Gemälde entspricht dem Mann, der es vor Jahren auf einer Auktion kaufte und mit nach Madrid brachte. Es sind die dunklen Zonen, die ihn interessieren, Ereignisse, die nur in unserer Phantasie existieren, die Geheimnisse des Nichtgesagten. Das ist es, was Javier Marías von guter Literatur fordert. Szenen, die ihn verlocken, ein anderes Reich zu betreten.... mehr⇢

Ein großer wurf!

dürer soll an einem künstlerwettbewerb teilgenommen haben. Seine kollegen verausgabten sich und übertrafen einander mit erlesensten malereien. Da trat dürer in ihre mitte und zeichnete einen kreis, vollkommen rund, und zwar freihändig und ohne zirkel. Eine wunderbare geschichte, die mich durch ihre paradoxie fasziniert. Jahrzehnte erlebte ich nichts vergleichbares, bis jetzt: ich hatte 4 bücher in der hand und warf sie auf einen 3 meter entfernten bücherstapel von etwa 1 meter höhe und 30x30... mehr⇢

lebensgefährliche diskriminierung

in meinem 1. schuljahr bekamen die guten schüler flötenunterricht, während die anderen schwimmen gingen. als der (im übrigen verhasste) flötenunterricht mal ausfiel, ging ich mit ins schwimmbad. niemand erklärte mir, was das absperrseil bedeutete, das den nichtschwimmer- vom schwimmerbereich trennte. so wäre ich dahinter nach einem steilen abfall des bodens fast ertrunken. zum glück hat mich jemand herausgezogen.

durcheinander

als mal das telefon klingelte, sah ich auf dem weg dorthin einen bleistift auf dem boden, hob ihn auf, führte ihn ans ohr und sagte „heck“.

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Heute ist THOMAS-tag. Daher hören wir aus dem kapitel „Thomas Mann, die Nazis und ich“ die verse 1-10

dr. hermann rauschning war der letzte Präsident von Danzig, wohin auch hitler kam. nach seinem frühen austritt aus der nsdap emigrierte er 1939 in die usa. dort schrieb er ein buch “gespräche mit hitler”, das sich als fast völlig frei erfunden herausstellte. der tübinger katzmann verlag wusste 1955 davon noch nichts und verlegte von rauschning ein buch, das ich mehrfach anbiete. man fragt sich natürlich, ob ein solcher lügenbeutel irgendwann auch mal die wahrheit sagt. kurioserweise spottet... mehr⇢

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landkarte brandenburg 18. jhdt., antike Bratsche, rechnungen (1 evtl eigenhändig von lechler signiert) der fa. von link⇢ rousseau "emile" (4 bde, 1781 londres, ill. v. moreau /delvaux in schönen geflammten ganzledereinbänden), stillleben mit sonnenblumen von Maria CASPAR-FILSER (1878-1968), rechnung d. jüd. fa. link⇢ aq. v. karl raiser (pfullingen): ansicht von weilheim mit hohenzollern, rechnung der jüd.... mehr⇢
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