Thomas Leon Heck

sargnagel TELEKOM

einer meiner alpträume geht so: jemand fordert bei mir per anwalt etwas, woran ich mich überhaupt nicht mehr erinnern kann. Das unternehmen, das ich am meisten hasse, obwohl oder weil ich mit ihm geschäfte machen musste, war bislang die telekom (inzwischen ist es die kreissparkasse tübingen, doch dazu später mehr hier). diese ließ meinen alptraum wahr werden: Nachdem ich im februar 2009 zwei meiner telefonanschlüsse in tübingen gekündigt hatte und mir den erhalt der kündigung wohlweislich... mehr⇢

man täuscht sich

ein fliesenleger berichtete mir jüngst, er habe seiner mutter ein „römisches bad“ eingerichtet. da bot ich ihm spontan ein mosaik an, dessen vorlage einst der römischen kaiserin galla placidia gehört hatte. Daraufhin er ohne zu überlegen: „das ist die mutter von kaiser valentinian III, um 450 nach christus“. da war ich platt, noch mehr, als ich die richtigkeit überprüft hatte! ich hätte beides nicht gewusst, obwohl ich latein studiert habe. der leidenschaft des fliesenlegers setze... mehr⇢

garten der erinnerungen

Heute war ich zu meinem 8. prozesstermin gegen die kreissparkasse in tübingen. (und gäbe es in dusslingen ein gericht, würde ich fast gar nicht mehr hier rauskommen.) auf dem weg fuhr ich durch eine lange straße voller erinnerungen. Meine frau kann – wenn wir wo durchfahren - fast überall einen verehrer nachweisen, bei mir sind es meist geschäftliche erlebnisse: am anfang der straße wohnt ein jurist, der mir mal ein buch präsentierte, „aus dem altpapier mitgenommen“. Ich als laie musste... mehr⇢

meine gedruckten erinnerungen habe ich soeben ins regal WOHLTÄTER gestellt.

natürlich nur, weil mich die bisherige regalordnung quasi dazu zwingt: die sich weitgehend aufs geschäftliche beschränkende anekdotensammlung passt nicht so recht ins regal  "bundesrepublik", da sie nicht staatstragend ist. zu den vergangenen epochen gehört sie eh nicht. denkbar wären natürlich auch  "kranke" oder "verbrecher", das wäre aber keine gute werbung. ein "forscher" bin ich auch nicht, obwohl ich 70 publikationen vorweisen kann. auch kein künstler. so blieben mir nur die wohltäter.... mehr⇢

eine heiße spur:

ich besitze ein gedichtbändchen von 1914 von einem gewissen eugen sauter, über den ich nicht das geringste im netz herausfand. in nellingen nun gibt es einen eugen-sauter-weg. doch mein anruf bei der gemeinde dort brachte ein ernüchterndes ergebnis: eugen sauter heiße eigentlich gottlob sautter, doch die 2 fehler seien nun halt mal passiert. da ich das buch inzwischen verkauft habe, hat mein erkenntnisinteresse eh nachgelassen. dem käufer, meinem besten kunden aus gaildorf, der sogar in einem... mehr⇢

ein superkrimi: gestern kaufte jemand bei mir den 2-bändigen katalog über philipp matthäus hahn.

dass ich darin erwähnt bin als verleger eines buchs über den weltberühmten uhrmacher, wäre keiner rede wert. aber darin ist auch die diamantbesetzte taschenuhr hahns abgebildet, die meinem besten kunden gehört hat und die der – durch krankheit mental beeinträchtigt - im altpapier versteckt hatte, wo sie fast verloren gegangen wäre, wenn nicht der lover des kunden das versteck preisgegeben hätte. (da er eh keine schlüssel mehr zur wohnung hatte, weil das schloss ausgetauscht war, hatte... mehr⇢

in einem buch von 1904 entdeckte ich heute morgen ein exlibris

von theophilus carey callicot. dank internet fand ich schnell herus, wer der mann war. da er 1826 geb. wurde und bis 1920 in new york lebte, kann er nicht opfer nationalsozialistischen raubes geworden sein, wie eine mit raubkunst befasste berliner bibliothek angab. womöglich hat ein verfolgter jüdischer sammler ein exlibris aus dieser bibliothek besessen, so dass es zu dieser verwechslung kam. in berlin nahm man meinen hinweis dankbar zur kenntnis.

in einem buch, das ein sehr umstrittener jurist hinterlassen hatte

und das bei mir landete, fand ich heute morgen einen zeitungsartikel über meine 1. verlagspublikation. da diese aus dem jahr 1985 stammt, bin ich nicht schuld daran, dass es der vorbesitzer zu mehreren einträgen in das buch "furchtbare juristen" geschafft hat für seinen eifer im 3. reich. so soll er dafür plädiert haben, einen polen aufzuhängen, der einer deutschen eine handtasche geklaut hatte. das geht selbst mir zu weit...

ich kaufte vor einigen wochen eine mannshohe gipsskulptur,

die angeblich den "alten fritz" darstellt. nun kam ein kunde, der die figur als seine eigene schöpfung identifizierte. er verlange für solche figuren 1500€. trotzdem wollte er sie nicht mal für 80€ zurückkaufen. er bestätigte mir auch, dass es sich nicht um friedrich den großen handle.

*NEU* im Laden
sensationeller einblattdruck 1813: aufruf des königs v. preußen zum kampf gegen napoleon link⇢ "cellospieler" - holzschnitt von Karl Bernhard Schmoll gen. Eisenwerth (1912–1994), 20 bde hölderlin (frankfurter ausgabe), orig.porträtfoto 1897 von link⇢ antikes korsett (paris), miniaturgemälde von o. pracher, orig.porträtfoto um 1863 von link⇢ aquarell sign. "K. WINKLER":... mehr⇢
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