Thomas Leon Heck

Zwei türkische Männer,

Vater und Sohn, boten mir kurz nach Eröffnung meines Tübinger Geschäfts, Schmuck zum Kauf an. Aufgrund gewisser Indizien hatte ich den starken Eindruck, die Sachen könnten gestohlen sein, weshalb ich einem Kauf selbstverständlich nicht näher trat. Statt dessen informierte ich die Polizei, von deren anschließend bewiesener Leistungsfähigkeit ich noch heute beeindruckt bin, denn schon nach 10 Minuten wurden mir die Verdächtigen zur Identifizierung vorgeführt; sie waren auf der Tübinger Neckarbrücke... mehr⇢

heckman ist immer im dienst - schon mit 6 jahren

Als ich sechs war und im Kinderheim lebte, schenkte mir meine Tante einen Satz herrlicher angolanischer Briefmarken mit wilden Tieren Afrikas, der mir jedoch schon sehr bald von einem Mitbewohner gestohlen wurde. Schon damals klärte ich den Fall selbst auf: In Frage kam nur ein bestimmter Junge, dessen Schrank ich einfach durchsuchte, mit Erfolg, woraufhin ich mir mein Eigentum einfach wieder nahm. Schaden erleiden, Täter verfolgen und die Beute zurückholen - dieses Strickmuster gilt auch noch... mehr⇢

hier die seltsame Erfahrung, die ich 1988 mit dem Kulturamt von Reutlingen machte

Ich erwarb den Nachlass des Reutlinger Malers Paul Beuttner, den die Erben komplett zuvor bereits der Stadt als Geschenk ohne Erfolg angeboten hatten. Darunter befand sich das Porträt einer Frau in Betzinger Tracht, das ich dem Kulturamtsleiter einzeln für 1000 DM anbot. Er kam zu diesem Zweck das erste und einzige Mal in meinen Reutlinger Laden. Er wollte aber das Bild nicht. Daher verkaufte ich es an einen Händler, der es reinigte, rahmte und für 3500 DM an einen weiteren Händler verkaufte.... mehr⇢

echte Dialoge

Kundin: "Lohnt sich die Versteigerung am Samstag?" Heck: "Für mich schon." Kundin: "Wie behalten Sie bei dieser Fülle die Übersicht?" Heck: "Ich brauche keine Übersicht - ich will ja nichts kaufen." Kundin: "Mit diesem Laden haben Sie sich wohl einen Traum erfüllt."                                Heck: "Ja, einen Alptraum." Heck: "Da haben Sie ja jetzt einen Haufen Bücher erworben." Kunde: "Ja, wissen Sie, ich bin nämlich pädophil." Kunde: "Ihre... mehr⇢

30.9.1987: In meinem Reutlinger Laden wird eingebrochen

Schaden: ca. 10 000 DM. Ich kläre den Fall selbst auf, indem ich die Ankäufer im näheren Umkreis anrufe, wo tatsächlich ein Teil der Ware schon gelandet ist. Da die Täter dort ihren Ausweis vorzeigen mussten, sind sie schnell gefaßt und mit Hilfe der am Tatort zurückgelassenen Blutspuren auch überführbar. Doch das Strafverfahren gegen sie wird eingestellt, da die zu erwartende Strafe in keinem Verhältnis zu den Freiheitsstrafen steht, die die Rauschgiftbeschaffungskriminellen für andere... mehr⇢

megatrend esoterik

als ich vor über 30 jahren meinen laden eröffnete, gab es bei mir noch keine esoterik-abteilung. die wenigen esoterischen bücher stellte ich bei philosophie, theologie und psychologie ein. inzwischen ist die esoterik-abtlg. eine meiner größten.

1. ARISTOTELES und 2. ICH

1. ARISTOTELES: In seinem Buch "Fisica ingenua" erläutert der Philosophieprofessor Paolo Bozzi eine junge Wissenschaft, die Lehre von der "angeborenen" Physik. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht objektivierende Daten, sondern das erkennende Subjekt. An einem Experiment mit Pendel und schiefer Ebene beweist er, dass die meisten Individuen, ohne es zu wissen, in aristotelischen Kategorien erkennen, die zum Teil zu den galileischen im Widerspruch stehen. Bozzi steht damit nicht nur in einer Jahrhunderte... mehr⇢

einer meiner lieblingsdialoge, schon mehrfach geführt

kunde: ist der schädel echt? ich: ja. kunde: weiß man, von wem der ist? ich: das ist der schädel von hildebrecht hommel. kunde: was? und woher haben Sie den? ich: ich hab den von seiner tochter. kunde: waas? die gibt Ihnen den schädel ihres vaters? ich: ja. nach einiger verwirrung kläre ich dann auf, dass der schädel auf dem schreibtisch von hommel stand.

leberleiden

In dem Haushalt eines pleitegegangenen Honorarkonsuls befand sich ein Gemälde, das der ehemalige Verteidigungsminister Georg Leber gemalt hatte, ein äußerst dürftiges Stilleben mit Banane. Dass Leute zu therapeutischen Zwecken malen, kann ich nur begrüßen, jedoch wundere ich mich immer wieder über das Selbstverständnis, mit dem derartige Produkte auch noch verschenkt werden. Es erstaunte mich daher nicht, dass der Konsul gerade dieses Werk bei seiner Abreise hinterließ. Bei einem Vortrag... mehr⇢

*NEU* im Laden
landkarte brandenburg 18. jhdt., antike Bratsche, rechnungen (1 evtl eigenhändig von lechler signiert) der fa. von link⇢ rousseau "emile" (4 bde, 1781 londres, ill. v. moreau /delvaux in schönen geflammten ganzledereinbänden), stillleben mit sonnenblumen von Maria CASPAR-FILSER (1878-1968), rechnung d. jüd. fa. link⇢ aq. v. karl raiser (pfullingen): ansicht von weilheim mit hohenzollern, rechnung der jüd.... mehr⇢
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