Thomas Leon Heck

sargnagel telefonwerbung

oft riefen mich früher mehrere lästige telefonwerber an 1 tag an! jedesmal musste ich irgendetwas unterbrechen. einmal habe ich mich dabei so aufgeregt, weil der anruf von duden kam (eigentlich eine seriöse firma), dass ein dieb die chance nutzte, mir von george grosz ECCE HOMO (wie passend) zu klauen, das noch nicht einmal bezahlt war (foto unter www.collectorsloss.com). da es auch vielen anderen so erging, hat die regierung die strafen drastisch erhöht. das half. seitdem ich in dusslingen bin,... mehr⇢

das selbe ist nicht das selbe wie das gleiche.

Vor einigen tagen kaufte ein kunde 2 ziemlich seltene bücher, zu denen er einen familiären bezug habe. Gestern brachte er mir kistenweise bücher aus der aufgelösten leihbibliothek seiner firma, darunter diese 2 bücher! Wenn es die selben waren, würde das bedeuten, dass er sie nun doch nicht behalten will. Das wäre wahrscheinlicher als wenn es die gleichen wären, denn dann hätte er bei mir etwas gekauft, was er von seiner firma tage später wohl geschenkt bekommen hätte. Kann ich ihn danach... mehr⇢

DER SCHREI eines lesers und versteigerers:

Munchs SCHREI ist mit 120 Mio $ NICHT das teuerste je veräußerte Gemälde. Das ist Cézannes Werk KARTENSPIELER für 275 Mio $. Die ständige mediale Darstellung solcher Höchstpreise auf Auktionen hat zu einer völlig verzerrten öffentlichen Wahrnehmung von Auktionen geführt, denn in Wirklichkeit sind sie nicht vor allem Orte von hohen, sondern – wegen des schmalen Zeitfensters - eher von niedrigen Preisen. So waren sie schon immer günstige Einkaufsquellen für den Handel. Auch ich verkaufe... mehr⇢

Edvard Munch hat mit einem Tübinger korrespondiert!

der brief von 1937 war neulich im handel: An den Tübinger Romanisten Kurt Wais (1907–1995), der ein von Munch geschaffenes Portrait von Stéphane Mallarmé für seine Biographie des Dichters verwenden wollte: munch schreibt (in recht fehlerhaftem deutsch): "Ich habe ein Lithografi Mallarmés gemacht – Ich habe nur ein Paar davon und ich musste Ihnen denn ein Fotografi davon schicken [...] Ich habe damals Mallarmé in seine sehr einfachen Empfangs abends besucht – Sonst verkehrte ich in Café... mehr⇢

kurioser neueingang:

ein gemälde, das einen "kamerunneger" namens "wilhelm" (!) zeigt, wie er in seinem einboot vor der küste von togo mit einer hakenkreuzfahne in der hand begeistert einem riesigen deutschen dampfer entgegenpaddelt. dieses gemälde wurde als einbandbild des um 1940 in RT erschienenen buchs "erhards afrikafahrt" verwendet!

nach über 2 jahren in dusslingen

und über tausend spaziergängen am ortsrand auf feldern, wiesen und im wald habe ich gestern den ersten freilebenden hasen gesehen! da haben die jäger wohl mal wieder gründliche arbeit geleistet mit ihrer angeblichen "hege"...

ich danke frau dr. anke laufer aus mähringen für die genehmigung des abdrucks ihres untenstehenden textes von 2006 über mein inzw. SO nicht mehr existierendes tübinger antiquariat in diesem blog.

Im tiefen Grund der Bücher Zahlreiche Zettel und Anschläge pflastern die Fassade des Eckhauses in der Tübinger Hafengasse. Bei Heck gibt es Bücher, auch Drucke und Gemälde. Füllfederhalter und Briefe vom einen oder anderen toten Dichter. Abgesehen davon russische Ikonen, das Siegel eines römischen Kaisers, 800 Flaschen alten Weines, zwei Dutzend Taschenuhren, einen runden Esstisch aus Mahagoni, englisch, um 1880, das passende massivsilberne Teegeschirr, einen Teil eines ägyptischen Sarkophags,... mehr⇢

ich fürchte, der lack der jugend ist nun auch bei mir endgültig ab!

mein enkel hat mich neulich auf 100 geschätzt. er ist aber erst 6. da wiegt die schätzung eines 72-jährigen kunden schwerer, mit dem ich gesprächsweise auf einen bekannten kam. als ich ihn fragte, wie alt der sei, sagte er: "so alt wie wir" und meinte damit sich und mich!

der tübinger altphilologe dr. gottfried kiefner erlaubte mir,

folgende geschichte aus seinem und meinem leben preiszugeben: 1958 studierte er bei ernst zinn in TÜ. dieser empfahl wärmstens das lateinlexikon von klotz. 1985 besaß kiefner den klotz aber immer noch nicht, was er dem prof. zinn schriftlich mitteilte. der legte diese mitteilung in seinen eigenen klotz. als er starb, erwarb ich seine bibliothek und fand die notiz. so kam dr. kiefner zuletzt doch noch an seinen klotz, und sogar das exemplars seines verehrten lehrers zinn! kiefner nennt dies ein... mehr⇢

am 1. mai saß ich im garten neben meiner dusslinger halle und höre eine mir bekannte stimme hinter der holzwand des benachbarten reitstalles sagen:

meinet Se, i könnt a baar rossbolle mitnemme? Und als würde sie befürchten, man könnte annehmen, sie plane die anfertigung eines bollenhutes, dessen geeigneten rohling sie bereits auf dem kopf trug, ergänzt sie: für meine blume(n). ich sehe hinter die wand und erkenne tatsächlich, wie erwartet, ex-bundesjustizministerin herta däubler-gmelin. meint ein augen- und ohrenzeuge trocken: jetzt schwätzt se also net bloß, jetzt sammelt se au no mischt.

*NEU* im Laden
landkarte brandenburg 18. jhdt., antike Bratsche, rechnungen (1 evtl eigenhändig von lechler signiert) der fa. von link⇢ rousseau "emile" (4 bde, 1781 londres, ill. v. moreau /delvaux in schönen geflammten ganzledereinbänden), stillleben mit sonnenblumen von Maria CASPAR-FILSER (1878-1968), rechnung d. jüd. fa. link⇢ aq. v. karl raiser (pfullingen): ansicht von weilheim mit hohenzollern, rechnung der jüd.... mehr⇢
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