Thomas Leon Heck

DER SCHREI eines lesers und versteigerers:

Munchs SCHREI ist mit 120 Mio $ NICHT das teuerste je veräußerte Gemälde. Das ist Cézannes Werk KARTENSPIELER für 275 Mio $.
Die ständige mediale Darstellung solcher Höchstpreise auf Auktionen hat zu einer völlig verzerrten öffentlichen Wahrnehmung von Auktionen geführt, denn in Wirklichkeit sind sie nicht vor allem Orte von hohen, sondern – wegen des schmalen Zeitfensters - eher von niedrigen Preisen. So waren sie schon immer günstige Einkaufsquellen für den Handel. Auch ich verkaufe das Meiste auf meinen Auktionen an Händler.
Bei Ebay ist es offenbar dasselbe: Die Preise bei den dortigen „Auktionen“ sind in der Regel niedriger als in den Shops, weshalb die Zahl meiner Shopangebote dort zu- und die meiner „Auktionen“ um 99% abgenommen hat, was auch dem allgemeinen Trend bei Ebay entspricht.

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11 sign. exlibris (bes. baltischer adel, erika von anrep, rudolf von freymann, gabriele klein, uhla "sum quod vorlabm", peter clapier de colongue, arnold von vietinghoff, Anna dumstrey, eugen (von?) bergmann, Ludenhof, m. von zur mühlen, alle von Grünewaldt
umfangreicher briefwhecksel von peter goes, sohn von albrecht goes, mit 1 mössingerin, brief v. Leo Winkelsberg aus zagreb, wohin er als jude emigriert war, buch aus der bibliothek v.
akten um 1928 von hans heidelberger (sigmaringen), 2oo fotos von/postkarten an den tüb. verleger alex. fischer und den buchhändler carl tränkle, die der familie riethmüller die zweitälteste buchhandlung deutschlands, osiander, verkauft haben, buch aus d. bibl. v. Felix Grafe, wohl