Thomas Leon Heck

im alleingang

Gestern feierte das Evangelische Stift Tübingen seinen 750. Geburtstag. Weltbekannt sind seine absolventen kepler und hegel, für kenner seien vor allem hölderlin und mörike genannt.  Daneben gibt es zahllose, die hineinwollten, aber nicht aufgenommen wurden, sowie all jene, die nie hineinwollten. Aber ich wette, Sie kennen – außer mir - keinen, der aufgenommen wurde, aber nicht hineinging. Mein schulkamerad nahm die ehrenvolle einladung an und ist heute gutbestallter pfarrer (nicht der gestern hier geblogte hehler, der war aber auch im stift) mit vollen pensionsansprüchen schon in ca 8 jahren. Ich hingegen habe bislang keinen einzigen euro rentenanspüche erworben und plane,  bis über 90 zu arbeiten. Und Sie werden es nicht glauben: ich habe den schritt damals nie bereut, keine sekunde.

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11 sign. exlibris (bes. baltischer adel, erika von anrep, rudolf von freymann, gabriele klein, uhla "sum quod vorlabm", peter clapier de colongue, arnold von vietinghoff, Anna dumstrey, eugen (von?) bergmann, Ludenhof, m. von zur mühlen, alle von Grünewaldt
umfangreicher briefwhecksel von peter goes, sohn von albrecht goes, mit 1 mössingerin, brief v. Leo Winkelsberg aus zagreb, wohin er als jude emigriert war, buch aus der bibliothek v.
akten um 1928 von hans heidelberger (sigmaringen), 2oo fotos von/postkarten an den tüb. verleger alex. fischer und den buchhändler carl tränkle, die der familie riethmüller die zweitälteste buchhandlung deutschlands, osiander, verkauft haben, buch aus d. bibl. v. Felix Grafe, wohl