Thomas Leon Heck

paranoia

Ein kunde aus bodelshausen besucht mich nicht mehr aus angst vor meinem hund, obwohl der noch nie jemandem etwas getan hat. Als ich dem kunden einmal anbot, meinen hund anzuleinen, sagte er: „die leine könnte reißen“. Das hielt ich für ziemlich paranoid. Heute leinte ich meinen hund vor einem haus an, während ich eine bibliothek einlud. Als ein fremder hund vorbeikam, tobte er gegen den. (hunde hasst er, weshalb ich auch keine in meine halle lasse.) Dabei riss sein 1cm dickes halsband, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Das zeigt wieder mal: so unberechtigt war die paranoia des kunden gar nicht.

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