Thomas Leon Heck

Nestheckchen:

 
Gestern besuchte mich nach über 30 jahren ein lieber ehemaliger zimmernachbar, einer der wichtigsten männer in meinem leben, da er mir beibrachte, wie man eine krawatte bindet. Dies musste ich um 1981 lernen, da ich als jüngster vortragender auf einem internationalen latinistenkonvent auftreten durfte, natürlich die rede auf latein haltend und im anzug mit krawatte. Der besuch gibt mir die gelegenheit, hier elegant loszuwerden, dass ich als einziger dieses tagelangen vorlesungsmarathons szenenapplaus erhielt, als ich nämlich mit einer brennenden kerze vor meinem mund demonstrierte, wie der lateiner ein wort wie pastor ausspricht, indem er das P so wenig aspiriert, dass die flamme nicht erlischt, während sie in der explosiven deutschen aussprache schlagartig ausgeht.

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buch aus d. bibl. v. gustav seiz mehr...
briefnachlass von manfred hänisch, rottenburg-wurmlingen, leiter des dt hilfsvereins für das albert-schweitzer-spital in lambarene, u.a. mit autographen von jeanette siefert, schweitzers assistentin dort
meine bislang bedeutendste erwerbung dieses jahres: der schriftnachlass des arztes August Heisler mit briefen von ns-größen, aus dem albert schweitzer-umkreis, aus dem umfeld des internats salem, das gästebuch seines sanatoriums mit eintrag von max von baden, letztem kanzler des kaiserreichs, u.v.a....