Thomas Leon Heck

Das leben ist ein rosenbogen

 
Heute nacht träumte ich, durch einen fremden garten zu gehen. Durch den nach jahrzehnten endlich von blühenden rosen umrankten eisenbogen passte ich aber nicht.
1. weil die menschen heutzutage größer sind als früher und
2. weil die rosen auch in den durchgang hineinwucherten und ihre dornen hinderlich waren.
Noch im traum dachte ich: so ist auch das leben. Wenn die lebensprojekte endlich wahr werden (also die rosenträume erblühen), passt man nicht mehr hindurch.

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