Thomas Leon Heck

Schmerzgrenze

Ein kundin fragt nach einem preis. Ohne ein gegenangebot zu machen, will sie wissen: „wo ist Ihre schmerzgrenze?“ einmal abgesehen davon, dass es irrational von mir wäre, einen preis zu machen, um ihn unmittelbar danach für ungültig zu erklären, und ferner abgesehen davon, dass das setzen meiner grenze die dame kaum davon abgehalten hätte, diese mutwillig zu überschreiten: man mag in ihrer frage rhetorisches gemeingut sehen, ich erkenne darin eine ungeheuerlichkeit, dass sie nämlich annimmt, das recht zu haben, auch nur in die nähe meiner schmerzgrenze zu kommen. Ähnlich wie der kunde eines reutlinger elektromeisters, der ihm einen großen und teuren fernseher verkaufte. Als er diesen anlieferte, sagte der kunde: „ich halte Ihnen nicht die türe auf, damit Sie es recht schwer haben für Ihr geld“!

 

 

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ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)
plakette 1934 zur "einweihung des wilhelm murr hauses balingen", anhänger kaiser wilhelm II + auguste (nach der Ehejubiläums-Medaille zur goldenen Hochzeit 1888) von weigand, buch aus d. bibl. d. rettungsanstalt neuhof