Thomas Leon Heck

Hartnheckig

Ein guter kunde von mir hatte die angewohnheit, nur die kunst haben zu wollen, die bei mir daheim war, so nach dem motto: die (zahnpasta) gibt der zahnarzt seiner familie. Wenn ich geld brauchte, gab ich manches her, das ich anschließend oft vermisste. so fehlte mir besonders ein glasgemälde, das ich erst nach jahrzehnten identifiziert hatte als ehemaligen besitz des königs wilhelm von württemberg.
Eines tages kam eine frau und brachte ein bullauge, das sie von ihrem nachbarn geerbt hatte. Es war der nun verstorbene besitzer meines königlichen gemäldes! Ich recherchierte im netz und fand seinen sohn heraus, der mir mein lieblingsstück tatsächlich zurückverkaufte. Nun stecke ich wieder in demselben ewigen dilemma jedes leidenschaftlichen kunsthändlers: behalten oder verkaufen?

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milit. urkunde v. 1916 v. stabsarzt dr Oskar weidanz (1874–1947, kronstadt/ Bremen), ölgemälde "kirche bei Nürtingen" von Fritz Keuerleber (1896 Münsingen-Dottingen-1978 Nürtingen); ölgemälde "getreidefeld" VON IRENE RESSMANN; brief v.