Thomas Leon Heck

So was nennt man dann wohl: „keine ahnung“!

Ich habe mal ein seminar über das fast 2500 jahre alte buch „charaktere“ des theophrast besucht. Da erfuhr ich (in kap. 15,4) über den selbstgefälligen, dass er beim verkauf nicht sagt, wieviel er will, sondern die kaufinteressenten fragt, wieviel er dafür bekomme.
Das passiert mir fast täglich: leute wollen verkaufen, sagen aber nicht, wieviel sie wollen.
Sie hätten „keine ahnung“. Statt dessen soll ich ein angebot machen. Wenn ich mich dazu hinreißen lasse, bekomme ich dann regelmäßig zu hören, dass das im internet aber viel teurer sei.
Der gipfel war, als einer mal wieder sagte, er habe „keine ahnung“, und ich ihm dann 3% gebühr für eine wertschätzung abnehmen wollte. da zog er ein schriftliches gutachten aus der tasche.

 

 

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