Thomas Leon Heck

Vom nachteil der transparenz

Früher brachten die leute ihre sachen meist erfolgreich in den gebrauchtwarenhandel.
Sie bekamen ihr zeug los, hatten aber vielleicht das gefühl, übervorteilt worden zu sein.
Ich z.b. kaufte fast alles, wenn der preis stimmte. Heute haben die kunden ihre internet-recherchen im kopf, aber dort nicht die betriebswirtschaftliche perspektive mitbekommen.
als ergebnis müssen sie sich inzwischen nicht mehr beschissen fühlen, weil der handel ihnen ihre sachen unter diesen umständen gar nicht mehr abnimmt.
Ich z.b. habe noch nie so viele anbieter ergebnislos wieder gehen lassen.

NEU im Laden
3 fotos um 1930 von (guardi-) kunstwerken v. pietro fiorentini (venezia), fotoporträt einer frau mit besitzer(?)stempel "nicanor silva santisteban",
kupferstich um 1710 zu flavius josephus "Herodes Beoorlogt de Roovers inde Rotsen door Soldaaten die in Kisten aan yzere kettingen hangende door windaasen neergelaaten worden", bulgarische ! munitionskiste...
keramikkrug mit zinndeckel und 3 stuttgart-ansichten als preis 1902 des turnerbunds ostheim, album um 1890 mit fotos von babet(te) und max meyersohn, sophie witzel (berlin), mila müller (wiesbaden, tochter...