Thomas Leon Heck

Keine chance gegen kunsthistorikerinnen

einmal nahm eine kunsthistorikerin bei mir im laden eine original miro-grafik in die hand und sagte herablassend unverschämt: „und DAS soll ein original miro sein? Woher wollen Sie das denn wissen?“ obwohl mich ein ton wie der ihre normalerweise aggressiv macht, antwortete ich sehr sachlich: „das blatt hab ich direkt bei miros verleger maeght in paris abgeholt. Es besteht also kein anlass, daran zu zweifeln.“ Als sie weiter stichelte, wies ich zum nachweis meiner qualifikation darauf hin, dass ich autor der WELTKUNST bin, des zentralorgans des dt. kunsthandels. Sie darauf: „Sie müssen ja ein völlig angeknackstes selbstbewussstein haben, wenn Sie innerhalb der ersten 5 minuten jemandem erklären, autor der weltkunst zu sein“! am meisten ärgert mich, dass ich ihr trotzdem, selbst danach noch, tipps für ihre zulassungsarbeit über den „ewigen juden in der malerei“ gab.

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10 single-schallplatten aus dem besitz des gasthauses stern (inh. horst dreschner) in crailsheim, wohl aus deren jukebox,
40 bücher aus d. bibliothek v. otto goldmann (priester, u.a. 1944-53 in weisweiler?), darunter die hälfte von ihm selbst verfasst (feuilletons, romane u.a.), sehr rarer indischer katalog in der reihe "unesco drawings" über leonardo da vinci von 1970 (hrsg. k.p. joseph u.a.) mit beitrag von ludwig...
Georg Heinrich Christoph Lippold und Carl Philipp Funke: Neues Natur- und Kunstlexicon, enthaltend die wichtigsten und gemeinnützigsten Gegen-stände aus der Naturgeschichte, Naturlehre, Chemie und Technologie (3 Bde a-z, Weimar: Industrie-Comptoir, 1801-4), plakat um 1930 der 1903 gegründeten GKW...