Thomas Leon Heck

Ich las gerade die autobiografie von sartre,“die wörter“

Ich besaß mal einige eigenhändige zeilen des originalmanuskripts dazu, die, in denen sartre sagt, er sei kein chef.
Er wuchs vaterlos bei seinem opa auf, einem verwandten von albert schweitzer (von dem ich 1000 bücher hier habe). Dieser großvater habe von den gegenwartsautoren nur 2 gelten lassen, darunter anatole france. Ich hatte die eigenhändige totenrede von anatole france auf emile zola.
Sartre stellt sich selbst als wort- und buchfetischisten und auch als leidenschaftlichen antiquariatsbesucher dar, dessen leben nur aus lesen und schreiben von büchern bestand.
Aus solchem holz geschnitzt, bekam er den literaturnobelpreis zugesprochen und – lehnte ihn ab.

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