Thomas Leon Heck

Orthographie nach Auschwitz

Derzeit lese ich das Buch des israelischen Agenten, der den Organisator des Holokaust, Eichmann, kidnappte und an den Galgen brachte. Das Buch wurde von Dietlind Kaiser übersetzt, die Cornelie Heck und mir schon einen netten Abend lang mit ihrem mann stefan das Wohnzimmer vollgepafft hat. Das Wort Holokaust wird bei ihr wie auch sonst meist falsch geschrieben. Es stammt aus dem Griechischen, wo ὁλόκαυστος das „ganz verbrannte Opfer“ bedeutet. Da in jener antiken Sprache wie auch im Deutschen der Buchstabe K nicht selten ist, im Gegensatz zum Englischen, sehe ich nicht den geringsten Anlass, ein deutsches Verbrechen mit einem englischen Wort zu bezeichnen. Infolgedessen sollte sich auch die übliche Aussprache ändern: nicht holo-cost, wie im Englischen, sondern holo-kaust wie Enkaustik.

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briefnachlass von manfred hänisch, rottenburg-wurmlingen, leiter des dt hilfsvereins für das albert-schweitzer-spital in lambarene, u.a. mit autographen von jeanette siefert, schweitzers assistentin dort
meine bislang bedeutendste erwerbung dieses jahres: der schriftnachlass des arztes August Heisler mit briefen von ns-größen, aus dem albert schweitzer-umkreis, aus dem umfeld des internats salem, das gästebuch seines sanatoriums mit eintrag von max von baden, letztem kanzler des kaiserreichs, u.v.a....
buch aus d. bibl. v. max hoss mehr...