Thomas Leon Heck

unbegreiflich

Am 12.12. wird f. rincke vom haus der geschichte in stgt 1 vortrag halten über die gestapo und Reutlingen. Er wird alfred hagenlocher erwähnen, den ich als beeindruckende persönlichkeit kennen- und schätzen gelernt habe. Ich bekam große teile seines nachlasses, vor allem seine wilh. Laage-sammlung. Als mir seine witwe berichtete, wie schlecht er sie behandelt habe, erfuhr meine wertschätzung schon 1 erhebliche schmälerung. Nun kam auch noch heraus, dass er bei der gestapo war. Als er 1 villa der jüd. familie haarburger in stgt bezog, musste diese innerhalb 24 h ihr haus verlassen. Alice haarburger war schon deportiert und wurde bei riga umgebracht. Auch ihren kompletten künstlerischen nachlass hatte ich.
Der zusammenhang erstaunt mich.
Bemerkenwert finde ich, dass auch hagenlocher künstler war und wunderbar delikate kunstwerke geschaffen hat, die zu seiner ideologisch motivierten brutalität in einem ebenso wenig verstehbaren gegensatz stehen wie das klassische weimar zu dem nahebei liegenden kz buchenwald

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ölgemälde "kirche bei Nürtingen" von Fritz Keuerleber (1896 Münsingen-Dottingen-1978 Nürtingen); ölgemälde "getreidefeld" VON IRENE RESSMANN;
Wilhelm Geyer: Evangelienblätter. Bildgedanken zu den Sonntags-evangelien (Ulm 1939-40. mit 50 sign. orig.Lithographien auf japan), foto-/genealogie-album von otto krause (röblingen / münchen 1888- 1951, verh. m. frieda geb. feustel), postkarte von
tagebuch (handschrift) 1887 ff der laienschauspielerin ? und allgäuerin (immenstadt?) rosa gätze (es geht nur um männer), 50 postkarten der motorschiffe ravensburg und schwaben, postkarte von alfred Schühly an Bernhard betzinger