Thomas Leon Heck

altersvorsorge

kunde A bewarb sich mit 65 um 1 platz in 1 nobelaltenheim. er wurde abgelehnt, weil er zu ALT sei. bei 15 jahren wartezeit.
1 bekannte von ihm traf ich mal bei bester geistiger und körperlicher fitness in 1 solchen heim an. sie nannte ihren einzug dort 1 großen fehler, da sie nun den ganzen tag das jaulen der dementen höre. da ich auf ihrem stock1 nachlass räumte, sagte ich zu ihr: "wenn Ihnen langweilig ist, können Sie mir gern zusehen". sie eingeschnappt: "mir ist nicht langweilig". (m.e. glatt gelogen)
als ich anheckdote 2 gerade dem kunden A erzählte, meinte er: "darüber muss man hinwegsehen, beim heck sowieso."

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neulatein. gedichte v. joh. secundus, paris 1748, mit orig.einband bezeichnet "Seltmann" (wohl der eigentümer), 2 gemälde von j. schimmel: dekoratives früchtestilllleben + landschaft, brief v. Alkmar von Kügelgen
ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)