Thomas Leon Heck

Die totenmaske der elise ruepp

1 internetkollege sortiert bücher aus, die sich fürs netz nicht lohnen, und bringt sie mir. Darunter ist die mir unbheckannte biographie von elise ruepp. Sie war 1 lieblingsschülerin pestalozzis, den mein kunde Ulrich Herrmann als «Begründer der modernen Sozialpädagogik» betrachtet. Pestalozzi nannte elise „meine tochter“. Sie war dabei, als seine frau starb.
1 der vielen kinder elises landete in rottenburg/n., wo ich vor 2 jahren den nachlass einer 100-jährigen kundin von mir erwarb, der familiensachen aus 150 jahren enthielt, 1 fundgrube. Einmal traf ich 1 sohn der 100-jährigen und konnte ihm sagen, 1. dass sein im oberamt tübingen lebender ururopa 1886 von könig ludwig II von bayern in den offiziersstand erhoben wurde, 2. dass 3 seiner verwandten euthanasiert wurden, 3. dass 1 seine ahnen schülerin von pestalozzi war, eben die ruepp.
Die maske selbst hatte ich im nachlass übersehen, aber 1 tüchtiger entrümpler entdheckte sie auf dem dachboden und brachte sie mir. Als ich sie einem schweizer staatsarchiv anbot, erhielt ich nicht mal antwort.
Nun las ich ihre biographie und betrachtete anschl. nochmals mit 1 wenig wehmut ihr letztes bildnis, die totenmaske einer viel liebenden, das ihre angehörigen irgendwann vergaßen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Elise_Ruepp

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