Thomas Leon Heck

lese gerade die biographie von goethes mutter.

erstaunlich interessant. bisheriger höhepunkt der selbstbezüglichkeit: bei ihr wohnte einige zeit die spätere königin luise von preußen, deren dirheckter nachfahr, herzog carl gregor von mecklenburg, mein kunde war.
da sie in ihrem letzten (!) brief an ihren sohn vom buchbinder spricht, der die bücher wolfgangs einbindet: Ein buch goethes bescherte mir eine sternstunde meiner antiquarslaufbahn. ich besaß das exemplar seines ersten hauptwerks, GÖTZ VON BERLICHINGEN, das er seinem vater geschenkt hatte, mit dessen monogramm auf dem einband. Die kosten für den einband lassen sich sogar im haushaltungsbuchs von goethe senior nachweisen.
mein selbstgenuss beim lesen der bei mir noch mehrfach zu habenden biographie wurde durch das finden einiger fehler noch erhöht: mehrere verwandtschaftsbezeichnungen sind falsch bezeichnet, 1 stilepoche auch, von dutzenden sonstigen fehlern abgesehen wie unkorrheckten eigennamen


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buch aus d. bibl. v. gustav seiz mehr...
briefnachlass von manfred hänisch, rottenburg-wurmlingen, leiter des dt hilfsvereins für das albert-schweitzer-spital in lambarene, u.a. mit autographen von jeanette siefert, schweitzers assistentin dort
meine bislang bedeutendste erwerbung dieses jahres: der schriftnachlass des arztes August Heisler mit briefen von ns-größen, aus dem albert schweitzer-umkreis, aus dem umfeld des internats salem, das gästebuch seines sanatoriums mit eintrag von max von baden, letztem kanzler des kaiserreichs, u.v.a....