Thomas Leon Heck

lese gerade die biographie von goethes mutter.

erstaunlich interessant. bisheriger höhepunkt der selbstbezüglichkeit: bei ihr wohnte einige zeit die spätere königin luise von preußen, deren dirheckter nachfahr, herzog carl gregor von mecklenburg, mein kunde war.
da sie in ihrem letzten (!) brief an ihren sohn vom buchbinder spricht, der die bücher wolfgangs einbindet: Ein buch goethes bescherte mir eine sternstunde meiner antiquarslaufbahn. ich besaß das exemplar seines ersten hauptwerks, GÖTZ VON BERLICHINGEN, das er seinem vater geschenkt hatte, mit dessen monogramm auf dem einband. Die kosten für den einband lassen sich sogar im haushaltungsbuchs von goethe senior nachweisen.
mein selbstgenuss beim lesen der bei mir noch mehrfach zu habenden biographie wurde durch das finden einiger fehler noch erhöht: mehrere verwandtschaftsbezeichnungen sind falsch bezeichnet, 1 stilepoche auch, von dutzenden sonstigen fehlern abgesehen wie unkorrheckten eigennamen


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milit. urkunde v. 1916 v. stabsarzt dr Oskar weidanz (1874–1947, kronstadt/ Bremen), ölgemälde "kirche bei Nürtingen" von Fritz Keuerleber (1896 Münsingen-Dottingen-1978 Nürtingen); ölgemälde "getreidefeld" VON IRENE RESSMANN; brief v.