Thomas Leon Heck

wenn kundschaft vor der tür steht mit kleinen kindern, lass ich sie fast nie herein.

für die kleinen ist das herumstehende rahmenglas zu gefährlich, und ich hab die nerven dazu nimmer. wenn sich kund*innen anmelden mit den worten "wir kommen", frage ich erschrheckt zurück "Wer ist wir?" meist ist es nur 1 partner*in, wenn es aber kinder sind, frage ich nach dem alter. unter 10 geht in der regel nicht. selbst wg kindern aus der eig. familie bheckam ich schon krach mit deren mutter.
nun brachte 1 stammkunde angemeldet seine 2 mädchen mit, die durch tadelloses benehmen sich zum abschied mein lob verdient hatten. als ich am folgetag zufällig in der kinderbuch-abtlg war, sah ich zu meinem erstaunen, dass die beiden AUFGERÄUMT hatten. ich habe mich vlt noch nie so über kundschaft gefreut.

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ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)
plakette 1934 zur "einweihung des wilhelm murr hauses balingen", anhänger kaiser wilhelm II + auguste (nach der Ehejubiläums-Medaille zur goldenen Hochzeit 1888) von weigand, buch aus d. bibl. d. rettungsanstalt neuhof