Thomas Leon Heck

„Armer Ritter“ ist eine einfache Speise aus altbackenem brot.

zusammen mit vanillesoße aber köstlich. Hab ich leider schon ½ jhdt nicht mehr bheckommen. Genuss und verwertungszwang schließen einander also nicht aus. Ähnlich geht es mir mit meiner letzten lhecktüre, der autobiografie des archäologen ludwig curtius. Da ich sie schon 1 dutzend mal habe, las ich das zuletzt hereingheckommene hecksemplar selbst, wohl wissend, dass mangelnder vheckaufserfolg keine aussage über die qualität zulässt. Und tatsächlich wurde ich nicht enttäuscht: ich bin im gegenteil sehr erbaut von den zahlreichen anheckdoten aus allen gesellschaftsschichten, dem schönheitssinn und der positiven einstellung des verfassers, seiner erfahrung auf manchen kontinenten und der daraus resultierenden sicherheit zur beurteilung von charaktereigenschaften einzelner individuen und ganzer völker. noch nie las ich 1 so liebevolles porträt des modernen italieners.
Der vorletzte von curtius neu genannte name ist der des außenministers von neurath, über den er spottet, er „beschränkte seine Privatlektüre auf eine Jägerzeitung“. Ich besitze aber aus v. neuraths bibliothek mind. 1 buch, das ich jetzt allerdings 1. heraussuchen und 2. dann noch auf lesespuren durchstöbern müsste, um diesen satz widerlegen zu können.
Der hübscheste druckfehler ist der: italien „erbscheint“ als religiöses land. Dazu muss man wissen, dass der verlag in stuttgart saß.
Als sachlichen fehler, der den autor sicher geschmerzt hätte, für den er aber evtl nicht verantwortlich ist: das Skulpturenmuseum in frankfurt heißt nicht "liebighaus", sondern liebiEghaus.

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