Thomas Leon Heck

vor 10 jahren bheckam ich das sach einer über 100-jährigen kundin von mir, deren brüder im 2. weltkrieg starben, was sie zeitlebens sehr bewegte.

Auch mich berührte es, als ich eine handschrift des knaben betrachtete, wo er von frohsinn und zurückgelassenen sorgen redete beim hinauswandern in die welt.
Sie verschwieg mir gegenüber und anderswo aber in ihrem schmerz, dass ihre mutter in ein buch geschrieben hatte:
„Die Welt hat ihren Frieden nicht
das Volk bleibt ewig arm
Eh nicht der letzte Jude hängt
Am letzten Pfaffendarm“.
gerade nun finde ich das abgewandelt als hassrede der linken besetzer der sorbonne 1968
"Erst wenn der letzte Bürokrat an den Därmen des letzten Kapitalisten hängt, wird das Glück der Menschheit gemacht sein".
und carl von ossietzky schrieb:
"Haben nicht noch die Urgroßväter der heutigen Liberalen das schöne Lied gesungen von der letzten Nonne, die am letzten Pfaffendarm hängt?"
von einem humanistischen standpunkt aus verurteile ich all dies

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2 gemälde von j. schimmel: dekoratives früchtestilllleben + landschaft,
ca 1 000 ansichtskarten an Friedrich Aichinger, Jahrgang 1930 und später Fachschulrat in einer Stuttgarter Sehbehindertenschule sowie gründungsmitglied der christian-wagner-gesllschaft, plakette 1912 des juweliers klein, stuttgart, gegr. 1862
porträt einer lesenden biedermeier-dame, dat. 1880, sign. "m. Autenrieth" (wohl der mannheimer maler)