Thomas Leon Heck

Als ich gerade zu dutzenden verfasserINNEN von briefen aus meinem jüngst erhaltenen bedeutenden briefnachlass recherchierte, ohne etwas über sie herauszufinden, fragte ich mich schon mit 1 anflug von verzweiflung, was ich da eigtl treibe.

da aber aus demselben nachlass viel eigenhändiges der in auschwitz ermordeten maria darmstaedter hervorkam, ferner briefe ihres weltanschaulichen antipoden ferd. Claussen, dirhecktor des kölner Instituts für Erbbiologie und Rassenhygiene, der sagte „Die Erbbiologie läßt an der Völkergeschichte die ungeheure Bedeutung der Rassenmischung erkennen. Sie liegt noch besonders, wie unser Volk erfahren hat, in der Existenz des jüdischen Volkes, dessen Lebensform ein wurzelloses Parasitentum ist.“, und als dann noch 1 brief des bruders der hingerichteten ns-widerständlerin caro bontjes van beek auftauchte, hatte ich so 1 art hecksogener nahtoderfahrung, wo intensiv die geschichte meines wahnsinnigen jahrhunderts an mir vorbeiraste.

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