Thomas Leon Heck

meine begegnung mit einem kuriosen vertreter des 3. reichs:

dr. hermann rauschning (siehe wikipedia) war der letzte senatspräsident (in etwa ein ministerpräsident) von danzig, wohin auch hitler kam. nach streit mit der nsdap verließ  rauschning schon 1935 danzig und emigierte später in die usa.  dort schrieb er ein buch "gespräche mit hitler", (das ich habe und) das sich als fast völlig frei erfunden herausstellte. (parallelen zu anderen präsidenten wären hierbei rein zufällig...) der tübinger katzmann verlag wusste 1955 davon noch nichts und verlegte von rauschning ein geschichtsphilosophisches buch, das ich sogar mehrfach habe. man fragt sich natürlich, ob ein solcher lügenbeutel irgendwann auch mal die wahrheit sagt. kurioserweise spottet er darin über ausgaben der upanishaden "auf bütten": vermutlich meint er die von mir in wikipedia beschriebene ausgabe von schneidler von 1914.

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