Thomas Leon Heck

derzeit zeichne ich die bibliothek eines umfassend belesenen aus.

dabei kam mir vor wenigen minuten ein kunstlexikon in die hände, in das der frühere besitzer unter dem stichwort THEODOR WERNER einen ganzseitigen artikel des reutlinger GEA über meine entdeckung eingelegt hatte, dass dieser jettenburger maler, der sogar im MUSEUM of MODERN ART in new york hängt, auch länger im kreis reutlingen gelebt hat. leider hat der ausreißer den artikel nicht kommentiert, wie mir das mal bei meinem besten kunden passiert war: ich hatte, auch im GEA, einen artikel geschrieben über "die bibliothek von hap grieshaber als grundlage eines psychogramms". da ich den sachverstand meines kunden sehr schätzte, fragte ich ihn nach seiner meinung über diesen artikel und war zufrieden mit der antwort. nachdem er aber (am 2.2.2004, den todestag meiner mutter kenne ich nicht auswendig) gestorben war, fand ich den GEA-artikel in seinem nachlass, den ihm eine konkurrent von mir zugesandt hatte mit der randbemerkung "peinlich". mein kunde hatte daruntergeschrieben: "stimmt!". das was nicht gerade erfreulich, aber sehr aufschlussreich.

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