Thomas Leon Heck

hausbesuche mache ich grundsätzlich nur gegen schätzgebühr.

vor allem wegen des zeitaufwands. (schließlich habe ich ja 2 läden, wohin man sachen bringen kann.) aber auch, weil ich vor genau 30 jahren mal unter diebstahlsverdacht geriet: ausgerechnet die ca 90-jährige schwiegermutter des landgerichtspräsidenten vermisste nach meinem besuch ihre silberlöffel, die sie zum glück tage später wieder fand. als ich dies am sonntag einer kundin erzählte, die ich ausnahmsweise besuchte, weil sie 1. gehbehindert ist und 2. nur 500 meter luftlinie weiter wohnt, fiel ihr ein: "ach, silberlöffel habe ich auch noch zu verkaufen!" so hatte das damalige horrorerlebnis nach jahrzehnten noch sein gutes.

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