So gehört es zu meinen standardantworten, wenn mir jemand gute besserung wünscht, zu sagen, selbst wenn der/die wünschende gesund ist: „danke, ebenfalls“. Das geht auf sokrates zurück, der im moment des sterbens sagte: „wir schulden dem asklepios (dem gott der heilkunst) einen hahn“ (als dankopfer), der das leben offenbar als krankheit betrachtet, von der er durch den tod nun geheilt werde.
nomenklatur
Gerade rief 1 junger baron an, dessen 2 kinder a... und b.... heißen.ich fragte ihn, ob der ältere a... heiße und der jüngere b... Nein, sagte er. Ich: dann ist es ja gut, dass Sie nicht die regel der hundezucht angewendet haben, wonach der 1. wurf mit a anfangen muss und der 2. mit b
1 kunde von mir wurde gerade verurteilt,
weil er 50 000 objektträger aus seinem medizinlabor in seinem garten vergraben hatte, um die entsorgungskosten zu sparen. Er habe damit 1 drainage bauen wollen, soll er gesagt haben.
fundsachen from hell/heck
da notiert ein pfarrer auf 1 formular des "amts für kanalisation" seinen gottesdienstentwurf
Hama =?
1 meiner romanideen beginnt mit einem übersehenen stempel in einem buch, so wie gerade entdeckt: jemand hat aus hitlers reden feinsäuberlich den vorsatz und damit spuren des vorbesitzers herausgetrennt, aber den stempel hinten im buch von 1942 vergessen, den ich leider nicht erklären kann:
„Buch-Nr. des Hama XVII:......(Stammverzeichnis!)
„Buch-Nr. des Meldeamts... (Stammverzeichnis II)“
wer weiß weiter?
MUTTERNPRESSER
Gerade verkaufte ich 1 urkunde des später hingerichteten, aus rottenburg (krs. TÜ) stammenden widerstandskämpfers eugen bolz, in der er 1 verdienten „Mutternpresser“ auszeichnet, also 1 mann, der schraubmuttern herstellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Bolz
Gedruckte oder handgschriebene signaturen unterscheiden zu können
ist elementar für einen kunsthändler. Normalerweise gelingt mir das auch. Etwa 1x pro jahrzehnt habe ich dabei aber zweifel. Diesmal rief ich die tochter des künstlers an, für die er das buch geschaffen hatte und das die fragliche signatur trägt. Dabei stellte sich heraus, dass ich mehr über das buch weiß als die beschenkte. da sie mir in der frage nicht weiterhelfen konnte, blieb mir nur der vergleich mit einem andere exemplar des buches. Wenn an derselben stelle dieselbe signatur ist, ist... mehr
Lieber einen anheckdotenkranz winden
als sagen „ich könnte einen roman schreiben“
eine bei mir gestern eingetroffene bibliothek enthält vor allem romane,
darunter den eines mir unbekannten autors, was mich nur wenig wundert. Dass das buch gleich 2x dabei ist, schon eher. In 1 der exemplare liegt aber 1 zeitungsausschnittt, in dem das pseudonym des autors enthüllt und er mit klarnamen genannt wird. Dass er ein kunde von mir ist, erstaunt mich nicht sehr, eher die tatsache, dass er in seinem roman laut dem zeitungsartikel authentische fälle aus seiner rechtsanwaltspraxis verarbeitet, die sich wiederum um menschen drehen sollen, die ich kenne.
Zur klärung des bislang nicht sicheren ursprung des namens „Die weiße Rose“
für die widerstandsgruppe um hans und sophie scholl schlage ich vor, den titel der mir vorliegenden gleichnamigen anthologie von 1941 mit dem aussagekräftigeren untertitel: „Wunderbare Erzählungen von seltsamen, schönen und tapferen Frauen“ zu bedenken. zumal es in der erzählung um die tötung eines verbechers aus notwehr geht und um ein grab, aus dem eine weiße rose sprießt und wo man sich etwas wünschen darf.
ps: ich war in derselben schule wie hans scholl.
shakespeare mit exlibris "elisabeth bang" mit blick auf lübeck, poesiealbum um 1900 der emmy fadum, hamburg, trägerin des hanseatenkreuzes, schleswig-holst. gesangbuch 1784 mit namenszug J. früdden = evtl
ddr-plakat 50er-jahre "eine hohe verkaufskultur" für die ho-läden mit abbildung einer bizerba-waage aus balingen mehr...