Thomas Leon Heck

Ich las gerade die autobiografie von sartre,“die wörter“

Ich besaß mal einige eigenhändige zeilen des originalmanuskripts dazu, die, in denen sartre sagt, er sei kein chef.
Er wuchs vaterlos bei seinem opa auf, einem verwandten von albert schweitzer (von dem ich 1000 bücher hier habe). Dieser großvater habe von den gegenwartsautoren nur 2 gelten lassen, darunter anatole france. Ich hatte die eigenhändige totenrede von anatole france auf emile zola.
Sartre stellt sich selbst als wort- und buchfetischisten und auch als leidenschaftlichen antiquariatsbesucher... mehr

Der Holokaust

ich hatte den nachlass eines opfers, etwa 100 gemälde der in riga ermordeten alice haarburger.
ich habe die bibliothek eines täters, der am volksgerichtshof das unrechtssystem unterstützte und in der brd zum generalbundesanwalt aufstieg.
Und nun bin ich auf ganz eigenartige weise in das schicksal eines menschen verwoben, der täter und opfer zugleich war. Kurt gerstein lieferte das zyklon b in die KZs als desinfektionsmittel. Als er in polen aber beobachtete, wie damit juden vergast wurden, wandte... mehr

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Georg Heinrich Christoph Lippold und Carl Philipp Funke: Neues Natur- und Kunstlexicon, enthaltend die wichtigsten und gemeinnützigsten Gegen-stände aus der Naturgeschichte, Naturlehre, Chemie und Technologie (3 Bde a-z, Weimar: Industrie-Comptoir, 1801-4), plakat um 1930 der 1903 gegründeten GKW...
1. ausg. v. liebig "chemische briefe", bibel mit widmung des pfarrers in oberhausen Gustav Theodor roffhack,
schreiben d. jüd. händlers adler soma aus budapest 1930, umfangr. entnazifizierungsakte v. ernst jaggy, sohn des bürgermeisters karl j. von mössingen, bücher aus d. bibl. v. georg kahlbaum