Thomas Leon Heck

tauglich als romanvorlage?

Vor mir liegt 1 buch „das antlitz des christlichen rom“ von 1926, dessen inhalt für mich weit weniger spannend ist als die widmung von 17 personen, die im mai 1933 an einer „herrliche(n) Pilgerfahrt nach Rom“ teilgenommen hatten und dieses buch wohl dem reiseleiter schenkten. Es handelt sich vorwiegend um rheinländ. uradelige: max droste zu vischering, max + marianne eltz rübenach, berta berghe trips, marietheres + beatrice + mia brenken elverfeldt, maja + gabriele zu salm salm, spee, alfa twickel, max ? Korff Schmising, paula wendt.
Bis auf (das nestheckchen?) nike (?) von eltz rübenach–fürstenberg lassen ALLE das „von“ weg. Das ist wie bei den tübinger profs: untereinander lassen sie den „dr.“ auch weg, was aber kein sterblicher sich erlauben darf.
Die zeitl. Nähe zur machtergreifung ließ mich weiteres erhoffen. Das ergebnis hat mich sehr berührt: Augustinus von Galen war der Beichtvater des 1914 ermordeten österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand, dessen ermordung zum 1. Weltkrieg führte, und ein Bruder des später berühmten Bischofs, des löwen von münster, der zu den wenigen kirchenmännern gehörte, die gegen die ns-machthaber ihre stimme erhoben.
Die frau monika geb. v. twickel (1908-88) des nach dem 20. Juli 44 gehängten https://de.wikipedia.org/.../Ludwig_von_Leonrod...
ahnte damals nichts von ihren späteren jahren im zuchthaus.

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190seit. handschr. lateinübungsbuch von 1843 des alois mayer (namen von mitschülern sind widder, mitter, schnopp, füßl, schwaiger, bini, schechner, poesen, zaubzen, feredeich, kolb), briefumschlag mit siegelmarken des oberreichsanwalts und anklägers von karl liebknecht
burk "bengel" aus d. bibl. v. mehr...
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