Thomas Leon Heck

als KZ-Häftling erlebte Simon Wiesenthal 1942, dass ihn ein sterbender SS-Soldat um Vergebung bat.

er verließ den mann wortlos. seine Erzählung "Die Sonnenblume" schildert seinen Gewissenskonflikt, der ihn noch Jahrzehnte später nicht losließ. Hatte er das Richtige getan? Darf das Unverzeihliche verziehen werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wie weiterleben? das buch appelliert seit jahrzehnten an mich, es zu lesen. ich brachte es nicht fertig, zu belastend. jetzt bheckam ich es abermals herein, mit der bibliothek eines mannes, der viel für die verbreitung des werks getan hatte, was ich einem brief Wiesenthals an ihn entnehme. DAS ist das hecksemplar, das mich zum lesen verführt

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